Kupferübertragungsstrecken
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Nachdem vor einigen Jahren Gigabit Ethernet bis zum Arbeitsplatz keine große Chance zur Verbreitung gegeben wurde, ist diese Technologie mittlerweile zum Standard geworden.
Schnellere Reaktionszeiten bei großen Datenmengen und Verringerung der Latenzzeit für IP Telefonie sind einige der Vorteile für den Arbeitsplatz - vom zwingend notwendigen Einsatz in Rechenzentren ganz zu schweigen.
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Und während Datenraten von 40 Gigabit/s und 100 Gigabit/s in Labors getestet werden setzt 10 Gigabit Ethernet (10 GbE) - seit geraumer Zeit schon im Backbone über Glasfaserverbindungen im Einsatz - nun auch über das Medium Kupfer zur Eroberung in der Netzwerkwelt an. So präsentierten namhafte Netzwerkinfrastrukturhersteller bereits 10 GbE Switches im 1 HE Gehäuse und Linecards für Corekomponenten. Klar, dass hier die Hersteller von Kupferverkabelungssystemen geeignete Produkte dafür im Portfolio haben müssen. Dies war Grund genug für uns die aktuellen Systeme auf Herz und Nieren zu überprüfen! Als Grenzwerte diente uns hier die seit März 2008 verabschiedete Norm ISO/IEC 11801 Class EA Channel Link.
Der Channel Link beschreibt die gesamte Übertragungsstrecke:
Rangierkabel im RZ - Rangierfeld im RZ - Installationskabel - Dose am Arbeitsplatz - Anschlusskabel
Von fünf namhaften Herstellern wurden komplette Systeme angefordert, Längen von 20, 50 und 90m aufgebaut und getestet. Dabei konnten wir folgende Erkenntnisse gewinnen:
- Große Unterschiede bei der Einfachheit zur Aufschaltung des Kabels am Modul - Große Unterschiede bei der Wertigkeit der Module (festes Druckgussgehäuse oder Kunststoffgehäuse mit "Blechschirmung") - Die Testsieger verfügen über RJ-45 Buchsen mit spezieller Anordnung der Pins - Die Qualität der Rangier- und Anschlusskabel ist von sehr großer Bedeutung - Und nicht zuletzt: große Unterschiede bei den Messergebnissen
Zusammenfassung Wer heute eine 10 GbE fähige Verkabelung benötigt, kann diese heute schon problemlos auf Basis des RJ-45 Stecksystems realisieren, wobei die bisher bekannten Datendosen von der Modultechnik ersetzt werden. Bei der Wahl der Komponenten ist derzeit noch kein Mischen von beliebigen Komponenten beliebiger Hersteller möglich - der Systemgedanke steht im Vordergrund. Sämtliche Komponenten müssen exakt aufeinander abgestimmt sein.
x-tention verfügt auf dem Gebiet der passiven Netzwerkinfrastruktur - sowohl im Bereich Kupfer- als auch bei LWL-Übertragungsstrecken - über tiefes und über lange Jahre aufgebautes Know-How, welches wir bei einer Vielzahl an Planungsprojekten sammeln durften. Die Qualitätssicherung spielt bei allen Projekten die wir in diesem Bereich begleiten eine gewichtige Rolle, eine laufende Bauüberwachung sowie ein Freigabeprozess hinsichtlich der einzusetzenden Komponenten und die Überprüfung der Messprotokolle auf korrekte Durchführung stehen dabei im Vordergrund. |
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