Im Rahmen der ARGE ELGA wurden technische Festlegungen
getroffen, um den Datenaustausch einer starken
inhaltlichen und technischen Standardisierung zu
unterwerfen. Das garantiert den Kostenträgern einen
zuverlässigen Investitionsschutz, unabhängig vom
aktuellen Softwareanbieter.
Was sind die aktuellen Problemstellen im
e-Health-Segment?
- Aktuell existieren sieben unterschiedliche
Krankenhaussysteme, etwa 160 unterschiedliche
Arztpraxissoftwaresysteme, vier unterschiedliche
Softwaresysteme für Alten- und Pflegeheime sowie zwei
unterschiedliche Befunddatenprovider.
- Um ein Dokument aus einem klinischen
Informationssystem in der e-Health-Infrastruktur
verfügbar zu machen, bedarf es in jedem Fall einer
Übersetzung in diesen Standard.
- Befunde, Arztbriefe und Patientenbegleitschreiben
sind inhaltlich unterschiedlich aufgebaut und
strukturiert.
Welche Lösungen bietet e-Health von x-tention?
Unkomplizierte Anbindung an bestehende
Systeme
Bei der Errichtung der e-Health-Infrastruktur von
x-tention können ohne Weiteres die bereits
existierenden Befundexport-Schnittstellen verwendet
werden - es ist nicht nötig, neue, meist teure
Schnittstellen zu programmieren. Für den Anwender
ergeben sich somit keine Veränderungen.
Sicherer Zugriff auf Daten
Die zu exportierenden Daten können, wenn
technisch möglich, beim Ersteller belassen werden und
müssen nicht in einem zentralen Rechenzentrum
gespeichert werden. Für Einrichtungen, die keinen
24-h-Betrieb sicherstellen können, kann ein
Dienstleister die Sicherung der Daten übernehmen. Diese
können dann über ein Portal im
Gesundheitsinformationsnetz abgefragt werden, auf das
alle Vertragspartner der Sozialversicherung Zugang
haben.
CDA-Befunde der neuesten Generation
Beim Export wird der Befund in einen völlig neuartigen
Standard übertragen, in welchem die Einbettung von
Bildern und Mediadaten problemlos möglich ist. Die
gesamte Kommunikation erfolgt über den klassischen
Befundversand und über das sichere
Gesundheitsinformationsnetz.
Optimale Servicierung des niedergelassenen
Arztes
Durch eine gesamthafte und zeitnahe Einbindung in den
Behandlungsprozess im Krankenhaus wird der behandelnde
Arzt in vollem Umfang eingebunden. Er kann auf die
Befunde über einen einfachen Link zugreifen und wird
immer optimal über den Krankheitsverlauf des Patienten
informiert.
Einfache Integration in den
Behandlungsprozess
Durch die Verwendung des klassischen Befundversandes
erhält der Zuweiser den Befund des Krankenhauses wie
gewohnt über seinen Befunddatenprovider. Zusätzlich
eröffnet sich die Möglichkeit, weitere Daten zum
Patienten abzufragen. Die Anwendung ist klar und
einfach gestaltet und stellt keine zusätzliche
Belastung dar.
Entspricht den standardisierten
Vorgaben
Die e-Health-Infrastruktur von x-tention entspricht
den weltweit standardisierten IHE-Vorgaben. Egal,
welches klinische Informationssystem eingesetzt wird,
die Daten werden immer standardisiert. Dies ermöglicht
den Wechsel des KIS-Anbieters, ohne die
e-Health-Infrastruktur ändern zu müssen.
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