Erfolgreiche Orchestra-Einführung bei der OÖ. Gesundheits- und Spitals-AG

Im Jahr 2010 waren eGate und Java CAPS der Firma Sun Microsystems im österreichischen Gesundheitswesen weit verbreitete Kommunikationsserver für die Integration von medizinischen und betriebswirtschaftlichen Applikationen. Nach der Übernahme von Sun Microsystems durch Oracle wurde die Produktlinie nicht mehr weitergeführt. Zahlreiche Anwender standen somit vor der Herausforderung, die passende Nachfolgelösung für die Zukunft zu finden.

Die Oö. Gesundheits- und Spitals-AG (gespag) betrieb knapp 800 Java CAPS Schnittstellen auf 27 produktiven virtuellen Servern, wobei eine logische Trennung zwischen den 10 Krankenhäusern durchgeführt wurde. Das Datenvolumen reicht an knapp eine Million Nachrichten pro Monat, die über die Kommunikationsserver verarbeitet werden.

OP Bild1Entscheidungsprozess
Gemeinsam mit der x-tention Informationstechnologie GmbH führte die gespag eine intensive und ausführliche Marktanalyse durch.  Da die gespag eine der umfangreichsten Schnittstellenlandschaften im deutschsprachigen Gesundheitswesen besitzt, wurde bei der Auswahl besonderer Wert auf Skalierbarkeit und Performance gelegt. Nach einem langen und ausführlichen Evaluierungsprozess entschied sich die gespag für den Kommunikationsserver Orchestra der soffico GmbH mit Sitz in Augsburg (Bayern) sowie für x-tention als Implementierungspartner.

Migration
Der Projektstart für die Migration auf Orchestra erfolgte im Mai 2012. Nach aktueller 2,5 jähriger Projektlaufzeit sind bereits die Schnittstellen für 7 Krankenhäuser auf Orchestra migriert. Durch die Skalierbarkeit von Orchestra reichen für die aktuell migrierten Schnittstellen 9 Orchestra Server aus. Daraus folgt eine erhebliche Einsparung bei den Hardwareressourcen. Verarbeitet werden über Orchestra die klassischen Daten wie Patientendaten, Leistungen, Anforderungen, Befunde etc. Der reibungslose Betrieb von Orchestra wird von der gespag-IT-Abteilung und x-tention sichergestellt. Das ausgereifte Monitoring von Orchestra sowie das Fehlermanagement in den Schnittstellen ermöglicht ein zeitnahes Eingreifen bei auftretenden Problemen.

Unterstützung beim Aufbau des Salzkammergut-Klinikums
Zusätzlich zu der klassischen Migration konnte Orchestra bei der Konsolidierung der Kliniken Bad Ischl, Gmunden und Vöcklabruck zum Salzkammergut-Klinikum perfekt unterstützen. Dafür wurde das sogenannte Zellenkonzept von Orchestra eingesetzt. Unabhängig davon, ob die Daten in den lokalen Systemen in den Kliniken in Bad Ischl, Gmunden oder Vöcklabruck generiert werden oder auf den globalen einheitlichen Systemen für das Salzkammergut-Klinikum – Orchestra verteilt die Daten an die richtigen Empfänger. Über das Zellenkonzept wird dafür die notwendige Ortstransparenz gewährleistet.

Schuster-Katharina,-GesundheitsInformatik,-Bereichsleiterin-eHealth&PACS_WEB

Katharina Schuster, gespag

Fazit und Ausblick
„Das umfangreiche Know-how von x-tention im Bereich Integration und die ausführlichen technischen Möglichkeiten von Orchestra halfen uns, die Migration von Java CAPS und die Herausforderung des Salzkammergutverbundes professionell zu meistern. Wir sehen der restlichen Migration der noch ausständigen drei Klinken gelassen entgegen.“ so Katharina Schuster, MSc, verantwortliche Bereichsleiterin für die Umsetzung auf Seiten der gespag.

Die restlichen drei Kliniken sowie einige allgemein gültige Schnittstellen werden 2015 migriert, sodass die alte Java CAPS Infrastruktur obsolet wird. Durch den Einsatz von Orchestra und der damit gewonnenen Flexibilität ist die gespag in diesem Bereich gut für die anstehenden Herausforderungen gerüstet.

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