Data-Center Monitoring

Der Energieverbrauch im Rechenzentrum wird zu einem der größten Kostenfaktoren und stellt die Betreiber daher vor zunehmende Herausforderungen in den nächsten Jahren. In diesem Zusammenhang gilt: Was nicht gemessen werden kann, ist nicht optimierbar.

Der Großteil der Unternehmen, die über ein Rechenzentrum verfügen, kann nicht Auskunft darüber geben, wie groß der IT-Anteil am Gesamtenergieverbrauch ist. Das liegt oftmals daran, dass die Energiekosten nicht Teil des IT-Budgets sind, sondern als Gemeinkosten über das Facility-Management abgerechnet werden. Kein Wunder, dass Rechenzentren oft mit hohem Aufwand auf 18 Grad heruntergekühlt werden, obwohl diese auch bei 27 Grad Celsius problemlos betrieben werden könnten.

In ein Rechenzentrum-Monitoring können über unterschiedliche Schnittstellen alle managbaren Rechenzentrum-Infrastrukturkomponenten eingebunden werden:

  • Stromzähler für Stromkreiszuleitungen der einzelnen Racks
  • Temperatur-, Feuchte- und Wasserfühler
  • Kameraüberwachung
  • Technische Anlagen wie USV, Klimageräte, Rechenzentrumsteuerung u.v.m.

Die Vorteile eines Rechenzentrum-Monitorings im Überblick:

  • Visualisierung des aktuellen Status im Rechenzentrum
  • Ganzheitliches und proaktives Monitoring und Alarming
  • Erfassung der aktuellen Leistungen sowie des Energieverbrauchs
  • Darstellung der Energieeffizienz eines Rechenzentrums (PUE, DCE etc.)
  • Möglichkeit zur Abrechnung des Stromverbrauchs
  • Planungsunterstützung bei der Rackbestückung
  • Erfassung der Temperaturverteilung (z.B. Erkennen von Hotspots)
  • Reporting (z.B. Erkennen von Trends)

Dies führt zu einer Steigerung der Betriebssicherheit, Planbarkeit und Energieeffizienz.

Im Klinikum Wels-Grieskirchen werden mit Hilfe des RZ-Monitorings mittlerweile in drei Rechenzentren insgesamt 70 Racks überwacht. „Das umfassende Rackmonitoring in unseren Rechenzentren hilft uns „Stromfresser“ zu identifizieren und Einsparungspotenziale zu lukrieren. Darüber hinaus werden durch eine flächendeckende Strom-, Temperatur- und Luftfeuchte-Überwachung bei einer Fehlfunktion der technischen Anlagen schnelle Reaktionszeiten ermöglicht und dadurch die Betriebssicherheit erhöht. Das Rackmonitoring-System ermöglicht zudem eine effiziente Planung der Rackbelegung. Auf diese Weise werden Hotspots vermieden und eine gleichmäßige Abwärmeverteilung erreicht“, zeigt sich der Projektleiter Fritz Peinbauer von der Klinikum Wels-Grieskirchen GmbH zufrieden.

Beispielhafte Rackübersicht in einem Rechenzentrum:

Rackübersicht RZ

 

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