eMind – Langzeitarchivierung

eMind ist eine Universal-Archivlösung mit umfassenden Möglichkeiten zur Erstellung flexibler, intelligenter Metadaten für die (Langzeit-)Archivierung medizinischer Dokumente. Ziel war die Vermeidung eines „Datenfriedhofs“ und die Gewährleistung einer rechtskonformen sowie revisionssicheren Langzeitarchivierung von unveränderten Originaldokumenten unterschiedlichster Typen. Dabei eröffnet eMind einen einheitlichen Zugriff auf diese Daten, um spätere Auswertungen und neue Suche-/Analyse-Optionen archivierter, medizinischer Dokumente zu ermöglichen.

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eMind ersetzt die Archivierung in Papierform, indem alle rechtlich aufzubewahrenden Dokumente der verschiedenen medizinischen Systeme zentral archiviert werden. In Folge werden diese Daten auch für andere Anwendungszwecke bereitgestellt; so etwa als Notfallsystem beim Ausfall von Applikationen oder als ELGA-Archiv zur Bereitstellung von Dokumenten für die Integrierte Versorgung.


Intelligente Metadaten

Eine wesentliche Neuerung von eMind gegenüber anderen Archiven liegt in der flexiblen, intelligenten Generierung sogenannter „Metadaten“. Diese werden automatisch – ohne Benutzerinteraktion – beim Einbringen der originalen Dokumente, in einheitlicher Form erstellt. In Folge kann, Dank dieser Metadaten, nach allen archivierten Daten (Röntgenbilder, Arztbriefe, Befunde etc.) in einheitlicher Form gesucht werden.

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eMind enthält ein vordefiniertes Set solcher Metadaten für medizinische Dokumente (Informationen zum Patient, behandelnder Arzt, Angehörige usw.). Dieses vorhandene Metadaten-Set wird kundenspezifisch an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst und erweitert.

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Es können beliebige Systeme an eMind angebunden werden. Diese Anbindung erfolgt über sogenannte „Konnektoren“, welche die Extraktion der Metadaten aus den gelieferten Dokumenten übernehmen. Die Konnektoren können bei Bedarf auch auf weitere Systeme zugreifen und die Metadaten um Informationen erweitern, die im abzulegenden (angelieferten) Dokument nicht vorhanden sind.


Zugriff und Suche

Nach erfolgreicher Archivierung wird an die Quellsysteme eine Referenz retourniert, um einen direkten Zugriff auf die archivierten Dokumente zu ermöglichen. Es ist auch möglich, auf die Dokumente mittels „eSearch“ – dem Such-Client von eMind – zuzugreifen, wobei alle in den Metadaten abgelegten Informationen als Suchkriterien verwendet werden können. Dieser Such-Client kann auch in Fremdapplikationen eingebunden werden, sodass eine Suche aus Quellsystemen möglich wird. Beim Suchergebnis ist eine Zusammenfassung von Dokumenten nach verschiedenen Kriterien wie Aufenthalt, Patienten-ID, Dokumentenart etc. für die dynamische Erstellung von Patientenakten u.ä. Dokumenten-Gruppen möglich.

Mit eMind werden damit – eine entsprechende Berechtigung vorausgesetzt – Suchen und Analysen folgender Art möglich:
„Zeige mir die Befunde aller männlicher Patienten aus Linz, mit der Diagnose Prostatakrebs, die zwischen 50 und 60 Jahre alt sind, einen BMI größer 30 sowie einen erhöhten Blutzuckerwert haben.“


IHE und e-Health

Im Zeitalter von e-Health und der Integrierten Versorgung ist besonders hervorzuheben, dass eMind vollkommen IHE-konform und -kompatibel ist. Dadurch werden Suchen und Analysen in haus- und trägerübergreifenden Archiven technisch möglich sein. So kann eMind als Archiv für Lösungen im Umfeld der österreichischen ELGA und der deutsche eFA eingesetzt werden.


Investitionssicherheit

eMind setzt auf offene Standards und damit auf Investitionssicherheit. So kann die eigentliche Archiv-Hardware problemlos getauscht werden. Selbst ohne die Softwarelösung eMind kann immer auf die archivierten Daten und Metadaten zugegriffen werden. Somit stellt eMind eine Konstante in einer sich kontinuierlich ändernden IT-Landschaft dar. Die flexible, automatisierte Generierung von umfassenden Metadaten mit den Möglichkeiten zur flexiblen Suche und Analyse bietet neue Möglichkeiten für die Zukunft.


Vorteile von denen Sie profitieren:

  • Revisionssichere, gesetzeskonforme Archivierung
  • Archivierung aller Daten; optimiert für medizinische Dokumente (HL7, CDA, DICOM, PDF, XML, …)
  • Anbindung an unterschiedlichste Applikationen/Quellen/Formate
  • Mehrwert durch intelligente Metadaten mit Zusatzinformationen
  • Flexible Suche und Auswertung über den Gesamtdatenbestand
  • Zeitnahe Verfügbarkeit der Daten, nutzbar als Notfallsystem
  • Standardbasiert, hohe Zunkunfts- und Investitionssicherheit
  • Geringe Abhängigkeit von Plattformen und Herstellern
  • Auch in ferner Zukunft gewährleisteter Zugriff auf Daten und Metadaten
Wolfgang Schenkermayr
Wolfgang Schenkermayr
"Gerne unterhalte ich mich mit Ihnen über das Thema Langzeitarchivierung und die Generierung von intelligenten Metadaten."
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